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Wie kommt, es dass unsere größte Fange-meinde im Ausland aus den USA kommt?

29.03.15 BiLGUS kritisiert das Bodenlärmgutachten

Nach Durchläufen durch verschiedene Gremien wurde am 10.3.2015 das vom Magistrat in Auftrag gegebene Gutachten („Schalltechnische Untersuchung zu den Lärmemissionen und –Immissionen durch den Bodenlärm auf dem US Army Airfield Wiesbaden in Wiesbaden Erbenheim und Nordenstadt“) dem Umweltausschuss der StVV vorgestellt.

Das Gutachten untersucht den Bodenlärm, der vom Airfield ausgeht, wobei sämtliche Schallereignisse, die im Zusammenhang mit dem Flugbetrieb entstehen, durch gesetzliche Vorgaben nicht dem Bodenlärm zugeordnet werden. Es wurden also ausschließlich folgende Schallereignisse erfasst: „Standphasen von Hubschraubern, Triebwerksprobeläufe von Starrflüglern und Hubschraubern sowie alle Geräusche durch Kraftfahrzeuge und übrige ortsfeste Quellen auf den Flughafengelände.“ (Gutachten S. 2)

Diese Ereignisse sind nur ein Teil des Lärmproblems am der Airbase. Schon während der Sitzung des Umweltausschusses wurden Fragen nach der vorherrschenden Windrichtung während der Messungen gestellt, doch als nicht relevant abgetan. Wir haben anhand der offiziellen Windrichtungsangaben vom Frankfurter Flughafen die Windverhältnisse an den Messtagen rekonstruiert und müssen feststellen, dass die damaligen Wetterlagen nicht repräsentiativ für unser normales Wettergeschehen (ca. 70% West-Süd/Westwind) sind. Insofern ist verständlich, wenn die Messexperten an den Tagen der Messung auch den Lärm des Flugbetriebes kaum wahrnahmen. Das Wind den Lärm fortträgt wurde im anschließenden Gespräch von Ihnen bestätigt... Lesen Sie weiter unter : Link

Bilgusheader

Termine BiLGUS

wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Treffen von BiLGUS

- offen für alle Interessierten!

Nordenstadt - Turmstrasse 11 -

Haus der Vereine

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In unserem Blog veröffentlichen wir aktuelle Beschwerden, die uns über die Beschwerdeseite erreichen!

Alle Beschwerden können Sie direkt im Blog nachlesen unter: www.bilgus.wordpress.com

26.03.14 Sachverständigenrat für Umweltfragen veröffentlicht Studie und Empfehlungen zum Thema Fluglärm

Die Forderung: "Der Gesetzgeber sollte Immissionsgrenzwerte für Fluglärm zum Schutz der Flughafenanwohner normieren. Nicht zuletzt aus verfassungsrechtlichen Gründen erscheint ein objektives Grenzwertsystem geboten, das die Fluglärmbelastung nach oben hin begrenzt." Link (unten auf der Seite)

07.07.14 Stadt veröffentlicht das Gutachten zu InfraServ Link

22.8.14 Uniklinik Mainz veröffentlicht Studie zur Auswirkung nächtlichen Fluglärms auf Menschen mit Herzerkrankungen

AZ:Link ; rheinmaimtv: Link; SWR: Link; FR: Link

11.02.15 "Gutes Beispiel" für die Motorentests auf offenem Gelände

Am 11.02.15 von ca. 10:00 bis ca. 13:30 stand am östlichen Ende der Landebahn ein Starrflügler, der über zwei Stunden seine Motoren laufen ließ. Dieser auf- und abschwellende Lärm wird von den Anwohnern als besonders belästigend empfunden. Bilgus fordert den Bau von Lärmschutzhallen für die Motorentests, wie sie sich am Frankfurter Flughafen bereits seit Jahren bewähren.

Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.

01.05.15 BiLGUS ist Mitglied in der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. (BVF) (www.fluglaerm.de)

BiLGUS wurde in die Bundesvereinigung aufgenommen, da unsere Arbeit sich weitgehend mit den Zielen des Vereins deckt. Ursprünglich vor allem mit der zivilen Luftfahrt beschäftigt, zeigen sich bundesweit immer mehr Probleme mit den militärischen Flughäfen, die überwiegend nach ihren eigenen Regeln fliegen und nicht den Regeln der zivilen Luftfahrt unterliegen. Hier die für uns relevanten Ziele aus den 10 Hauptzielen des BVF:

Einführung von achtstündigen Nachtflugverboten an den Flughäfen

Stärkung des § 29 b Luftverkehrsgesetz mit dem Vorrang der Nachtruhe

Kein unbeschränkter Ausbau von Flughäfen, sondern Ausrichtung an der jeweiligen Umweltverträglichkeit einer Region

Vorrang aktiver vor passiven Schallschutzmaßnahmen durch Betriebsbeschränkungen

Erstellung von Lärmminderungskonzepten für die Flughäfen unter Beteiligung der Öffentlichkeit und der Fluglärmbetroffenen mit der Vorgabe von messbaren Lärmminderungszielen und der Bestimmung geeigneter Maßnahmen für deren Zielerreichung

Novellierung des Fluglärmgesetzes und der Fluglärmschutzverordnungen mit dem Ziel deutlich gesenkter Grenzwerte mit präventivem Charakter

Einbeziehung der Flugroutenfestlegungen bei Neu- und Ausbauten von Flughäfen in die Planfeststellungsverfahren

Auch wenn die Vertreter der Stadt bei jeder Gelegenheit wiederholen, dass der Bodenlärm nicht relevant sei, hier nun zwei Beispiele für Fluglärm, aufgenommen in fast 4 km Abstand in Igstadt (klicken Sie auf die Flächen um den Ton zu hören):

26.10.16 Die zweite Tagung der Fluglärmkommission für 2016

Am Anfang stand die Rede des Vertreters von BiLGUS, in der die postive Entwicklung bestätigt wurde. Bei BiLGUS wurden ca. 100 Beschwerden registriert, was ein massiver Rückgang ist. Es wurde vor allem darauf hingewiesen, dass zwar Flüge in den Hunsrück verlagert wurden doch damit entlang des Rheins eine erhöhte Belastung entsteht. Es wurde gebeten zu prüfen, in wieweit darüber hinaus Flüge in dieses Gebiet nötig sind, da hier sowohl Flugzeuge aus Frankfurt, als auch Mainz-Finten fliegen. Die Anregung nach einem erneuten direkten Kontakt zwischen Mitgliedern der BI und der Leitung des Flughafens wurde wohlwollend aufgenommen.

Der Leiter der Hubschrauberstaffel berichtete über das Sommerflugprogramm. Für zwölf Landungen nach 24 Uhr gab es 18 Ausgleichstage. Die Nachflüge wurde auf die Dienstagnacht konzentriert, um die restlichen Tage der Woche zu entlasten. Die Hubschrauberstaffeln sind weiter bemüht die Einsatzzeiten zu konzentrieren und die Zahl der belastenden Ereignisse zu reduzieren. Der Leiter der Versammlung Colonel T. Fish ergänzte, dass die Auslastung des Standorts zur Zeit stabil ist. Diese Situation könne sich bei einer Veränderung der Bedrohungslage und entsprechender NATO-Beschlüsse ändern.

Danach wurden die aktuellen Zahlen zum Flugbetrieb präsentiert:

Die Zahl der stationierten Fluggeräte ist leicht verändert: bei 40 möglichen Fluggeräten sind 18 aktuell stationiert (8 Starrflügler, 10 Hubschrauber). Die Anzahl der Flugbewegungen hat sich im monatlichen Durchschnitt in den letzten Jahren stetig gesenkt von 823 in 2013 auf aktuell 494 in 2016. Die neue große nördliche Runde um Breckenheim hat sich bewährt und ist auch für die Piloten von Vorteil. Lizenzerhaltungsflüge werden auf den Dienstag konzentriert. Die Leitung des Flughafens bemüht sich Wartungsarbeiten und Flüge auf die Tage Montag und Dienstag und nur in Ausnahmefällen mittwochs zu konzentrieren.

Nachdem auch bei diesem Termin die Fluglärmstudie der Stadt Wiesbaden erwähnt wurde, widersprach der Vertrter der BI sehr deutlich und wies noch mal auf die Fragwürdigkeit der Interpretation der Messergebnisse hin (Messung bei Nord-Nordostwind). Frau Döll vom Umweltamt wies auf die ungünstige geographische Situation hin. Aufgrund der ansteigenden Topographie Richtung Nordenstadt sei eine effektive Schalldämmung nur schwer durchzuführen. Colonel Fish erläuterte in diesem Zusammenhang, dass die Standortleitung plant in den nächsten 3-5 Jahren den örtlichen Rand des Fluggeländes zu entwickeln. Dort sollen drei- bis fünf-stöckige Gebäude entstehen, die zu mindestens auf den Bodenschall in Richtung Nordenstadt wirken sollen. Geplant ist, dass die US-Armee hierfür eigene Gutachten in Auftrag gibt.

Der Vertreter der Luftraumüberwachung der Bundeswehr schilderte die Auswertung der Radardaten, die einen weiteren Rückgang der Flugdichte über dem Flugplatz zeigt. Eine Beschwerde aus Breckenheim dokumentierte ein Fehlverhalten des Piloten, was eine Aufarbeitung seitens der Flughafenleitung zur Folge hatte. Der Rest des Flugbetriebes wurde im Rahmen der allgemeinen und lokalen Bestimmungen durchgeführt.

Also insgesamt eine positive Bilanz, auf die wir auch als BI mit unseren Beiträgen und Initiativenn stolz sein können. Dennoch werden wir auch in Zukunft aufmerksam sein und in den Gesprächen mit den amerikanischen Verantwortlichen und der Stadt weitere Verbesserungen für alle Anwohner initiieren.

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